Samstag, 6. Januar 2018

4 Dinge, die Kalkputz für Deine Räume tun kann


Kalkputz ist ein sehr alter Baustoff, der auch in neuen Gebäuden eine Menge tun kann, um das Gebäude funktionsfähig zu erhalten. 

Feuchtigkeitsmanagement

 
Kalkputz ist ein großartiger Feuchtigkeitsmanager. Beim Wohnen entsteht allein dadurch, dass Du anwesend bist, Feuchtigkeit. 
 
Du atmest Wasserdampf aus, in Kleinstmengen, die aber trotzdem einen Einfluss auf das Raumklima haben. Gerade wenn Du Dich über einen langen Zeitraum in einem Raum aufhältst, wird Dein Ausatmen für diesen Raum zu einer Herausforderung. Wusstest Du, dass 2 Erwachsene in 8 Stunden (also einer durchschnittlichen Nacht) 2 Liter Wasserdampf ausatmen? Das entspricht dem Wasserdampfaufkommen, was bei 30 Minuten Dauerduschen entsteht. 
 
Verputze Deine Schlafzimmerwände mit Kalkputz, und sämtliche Feuchtigkeit wird vom Kalkputz aufgenommen. Wichtiger noch, die Feuchtigkeit wird über den Tag wieder an die Raumluft abgegeben, so dass die Wände in der nächsten Nacht erneut alles aufnehmen können. 
 
Du kennst vielleicht den Begriff der atmenden Wände, in der Fachsprache Sorption genannt. Genau diesen Effekt machst Du Dir in einem mit Kalkputz verputzten Schlaf-, Kinder- oder Badezimmer zu Nutze. 
 



Verschmutzungen an Wänden vermeiden

 
Kennst Du die grauen Ränder, die sich um Bilderrahmen bilden und die darüber berichten, wann umdekoriert wurde?  Besser gesagt, die genau darüber berichten, dass es mal wieder Zeit zum Renovieren ist? 
 
Verputze Deine Wände mit Kalkputz und Du bist dieses Problem los. Oberflächen aus Kalk sind antistatisch, was heißt, dass sie sich nicht statisch aufladen, wenn die Raumluft an ihnen entlang streicht. Raumluft gerät immer dann in Bewegung, wenn Du durch Deine Räume gehst. Du schiebst Luft vor Dir her. Statisch aufgeladene Flächen ziehen Staub an. Die Luftverwirbelung ist gerade an Kanten von Bilderrahmen recht hoch, weswegen sich dort vermehrt Staubpartikel an der Wand absetzen. 
 
In Kalkputz ist nichts enthalten, was sich statisch auflädt. Deswegen verlängern sich die Renovierungsintervalle, wenn Du Deine Wände mit Kalkputz verputzt. Du bestimmst, wann Du renovieren möchtest, nicht Deine abgehängten Bilder oder umgestellten Möbel. 
 

Schimmel vermeiden

 
Schimmel in Wohnräumen entsteht immer dann, wenn mehr Feuchtigkeit anfällt als wegtrocknen kann. 
 
Schimmel entsteht gerne dort, wo hohe Temperaturunterschiede zwischen Raumluft und Wandfläche sind, etwa über Fenstern oder an Außenwänden. Besonders beliebt sind Stellen in der Wohnung, an denen zwei Außenwände aufeinander treffen.
 
Kalkputz hilft bei dieser Problematik auf zweierlei Weise:
 
Zum einen betreibt der Putz ein sehr gutes Feuchtigkeitsmanagement - siehe Punkt 1. 
 
Zum anderen ist Kalk alkalisch. Auf alkalischen Untergründen finden Schimmelsporen keine Nahrung und sterben deswegen ab. Verputze Deine Wände mit Kalk und tu Deinem Haus und Deiner Gesundheit etwas Gutes. 
 
Verputze deine Wände mit Kalkputz und Du tust etwas zur Vorbeugung gegen Schimmel.
 



 Gut aussehen

 
Du kannst mit Kalkputz verschiedenartige Oberflächen erzeugen. Von ganz glatt bis ganz rauh ist alles möglich. Sind dem Kalkputz Effektsteinchen beigefügt, schaffst Du es sogar, eine neue Wand sehr alt aussehen zu lassen. 
 
Außerdem kannst Du den Putz in allen nur denkbaren Farbtönen färben und so perfekt an Deine bestehende Einrichtung anpassen. 
 
Bei der Gestaltungsplanung triffst Du die Farbauswahl für den Kalkputz ganz zum Schluss. Du findest immer den einen Farbton, der das verbindende Element für die Gestaltung ist. Wenn Du den passenden Farbton allein nicht findest, frag mich - ich helfe Dir gern dabei. 
 

… und was dieses Material deswegen in Summe für Dich tut

 
Wenn Du Deine Wände mit Kalk verputzt, schaffst Du Dir eine Wohnumgebung, die Deiner Gesundheit dient:
 
  • Du schaffst ein ausgeglichenes Raumklima ohne Feuchtigkeits- und Trockenheitsspitzen.
  • Du entziehst Schimmelsporen die Nahrungsgrundlage.
  • Du schaffst antistatische Oberflächen, was nicht nur Verschmutzungen an den Wänden verlangsamt, sondern auch die Verteilung von positiv und negativ geladenen Ionen in der Raumluft zu Deinem Vorteil verschiebt. Das Raumklima verbessert sich.
  • Du hast Farbtöne an den Wänden, die einfarbig erscheinen aber in sich vielfarbig sind, was Deinem gesamten Organismus gut tut.
  • Du erzeugst Binnenstrukturen auf den Wandoberflächen und ermöglichst Dir damit ein ermüdungsfreies Sehen, weil Deine Augen genügend optische Haltepunkte pro Minute finden.
  • Und das Beste ist: Deine Räume sehen nicht nach „gesund und öko“ aus sondern genau so, wie Du es möchtest.

Brauchst Du Hilfe bei der Auswahl Deiner Produktfavoriten? Melde Dich gern bei mir, entweder hier in den Kommentaren oder auf der Facebook-Seite. Ich freue mich, von Dir zu lesen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen